Start von Cape Canaveral (
KSC); Landung auf der
Edwards
AFB. Der
Start hatte sich um 14 Minuten aufgrund eines Kommunikationsproblems zwischen
dem Kennedy Space Center und der Missionszentrale in Houston verzögert.
Die Hauptnutzlast, der Upper Atmosphere Research Satellite (
UARS),
wurde am dritten Flugtag ausgesetzt. Der 6,5-Tonnen-Satellit führte eine
der detailliertesten Studien der Erdatmosphäre durch, inklusive der
Ozonschicht.
UARS
war der erste große Satellit im Rahmen des Projekts "Mission zum Planeten
Erde", das den Beitrag der
NASA
zum US Global Change Research Program darstellte. Seine Nutzungssdauer wurde im
Laufe der Jahre immer wieder verlängert (vorgesehen waren
ursprünglich 18 Monate), so dass er letztlich 14 Jahre im Dienst sein
sollte.
Zum Aussetzen vun
UARS
musste die Discovery eine um 57 Grad geneigte Umlaufbahn in 570 km Höhe
erreichen, damit der Satellit auch die Polargebiete der Erde überblicken
konnte. Das ging fast an die Kapazitätsgrenze des Space Shuttle, ein
Grund, weshalb nur sehr wenig und leichte sekundäre Nutzlast mitgenommen
werden konnte.
Dies waren: Ascent Particle Monitor (APM); Middeck
0-Gravity Dynamics Experiment (MODE); Shuttle Activation Monitor (SAM); Cosmic
Ray Effects and Activation Monitor (CREAM); Physiological and Anatomical Rodent
Experiment (PARE); Protein Crystal Growth II-2 (PCG II-2); Investigations into
Polymer Membrane Processing (IPMP) und das Air Force Maui Optical Site (AMOS)
Experiment.
Es war die Durchführung eines sogenannten "
COLA"-Manövers
erforderlich, um der Oberstufe des sowjetischen Spionagesatelliten Kosmos 955
auszuweichen, der am 20. September 1977 gestartet worden war.
Die
Landung war ursprünglich im Kennedy Space Center vorgesehen, aber wegen
Schlechtwetters zur Edwards
AFB
verlegt worden.