Start von Cape Canaveral (
KSC);
Landung auf der Edwards
AFB.
STS-4 war der vierte und letzte Testflug
des Space Shuttle. Zugleich war es der erste Shuttle-Flug mit einer
militärischen Nutzlast.
Die Mannschaft unterzog den
Manipulator-Arms einem erneuten Test. Dabei wurde ein Gerät ergriffen und
aus dem Frachtraum des Shuttles gehoben. Es handelte sich um das
kistenförmige IECM-Experiment (Induced Environment Contamination Monitor).
Ein erstes kommerzielles Experiment (Elektrophorese-Vorrichtung) wurde an Bord
des Shuttle mitgeführt. Ebenfalls war es der erste Einsatz der "Get Away
Special"-Kanister mit neun privaten Experimenten der Utah State University. Die
Astronauten nahmen aber auch an sich selbst zwei medizinische Experimente vor.
Dazu kamen umfangreiche Thermaluntersuchungen des Shuttles.
Einen
Großteil der Nutzlastbucht nahm, neben der DFI-Palette (Development
Flight Instrumentation) zur Messung des Orbiterzustands, die erste
militärische Versuchsanordnung ein, die eine US-Raumfähre ins All
beförderte. Die als geheim eingestufte Apparatur mit der Bezeichnung "DOD
82-1" befand sich im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums an Bord. Die
Nutzlast des Pentagons, die während des Fluges im Frachtraum der Columbia
verankert blieb, bestand aus einem Infrarotteleskop, einem UV-Sensor und einem
Sextanten.