Start von Cape Canaveral (
KSC); Landung in Cape
Canaveral (
KSC). Der
Start war ursprünglich für 09. März 1991 geplant. Drei Wochen
vorher, nur wenige Tage nachdem die Discovery zur Startrampe gerollt war,
entdeckten Arbeiter an den Scharnierklappen, an denen Treibstoffleitungen des
Außentanks in den Orbiter münden, feine Risse. Daher wurde
entschieden, das Shuttle zurück in die Konstruktionshalle zu bringen.
Die Mission war ein weiterer militärischer Shuttle-Flug, der aber
erstmals nicht geheim war.
Die veröffentlichte Nutzlast enthielt
unter anderem: Air Force Program 675 (AFP-675), Infrared Background Signature
Survey (
IBSS)
mit Critical Ionization Velocity (CIV), Chemical Release Observation (
CRO)
und Shuttle Pallet Satellite-II (
SPAS-II)
Experimente, sowie Space Test Payload-1 (STP-1). Die als geheim eingestufte
Nutzlast enthielt einen Multi-Purpose Release Canister (
MPEC).
Weiter waren an Bord: Radiation Monitoring Equipment III (RME III) und Cloud
Logic to Optimize Use of Defense Systems-IA (CLOUDS-I).
Im Laderaum des
Space Shuttle befanden sich die AFP-675-Nutzlast und der Versuchskomplex
IBSS
(umfasste Aussetzen der Plattform
SPAS-II
und drei
CRO-Satelliten
und Wiedereinfangen von
SPAS-II).
Schließlich setzte die Mannschaft den
SDI-Satelliten
MPEC
in die Erdumlaufbahn aus.
Die hohe orbitale Bahnneigung von 57 Grad zum
Äquator erlaubte es, weite Teile der Landmasse zu überfliegen und zu
untersuchen. So wurden Umwelt-Ressourcen aufgezeichnet und Problemzonen
dokumentiert.
Wegen starker Winde auf der Edwards
AFB
musste die Landung im
KSC in Florida
erfolgen.